Hirschfelde
Hirschfelde wurde erstmals 1268 urkundlich erwähnt. Gegründet wurde es von den Mönchen des Klosters Zinna. 1840 bestand Hirschfelde aus dem Dorf und dem Rittergut mit insgesamt 21 Wohnhäusern und 200 Einwohnern.
Im Jahr 1907 wurde durch den Besitzer des Guts Hirschfelde, Eduard Arnhold, an der alten Zollstation in Werftpfuhl ein Waisenheim für Mädchen eröffnet. Das nach seiner Frau benannte „Johannaheim“ war eine aus eigenen Mitteln Arnholds finanzierte caritative Stiftung. Zum Waisenheim gehörte auch eine eigene Schule, wodurch die bis zu 50 Mädchen des „Johannaheims“ nicht nur in den Genuss von Versorgung und Betreuung, sondern auch von guter Schul- und Berufsausbildung kamen. Besonders begabte "Zöglinge" erhielten sogar einen weiterführenden Schulabschluss.
Die ganze Anlage bringt in ihrem Erscheinungsbild die großzügige Haltung und das caritative Anliegen ihres Stifters zum Ausdruck. Die wohl bekannteste Bewohnerin des „Johannaheims“ ist die spätere Hauptdarstellerin von Fritz Langs Metropolis, Brigitte Helm, die der Regisseur bei einer Privataufführung von Shakespeares Sommernachtstraum auf der Naturbühne in Arnholds Gutspark in Hirschfelde entdeckte.
Die Inflation in den 20er Jahren zerstörte die finanzielle Grundlage der Arnhold'schen Stiftung und nach Arnholds Tod, musste das Waisenheim 1929 das Johannaheim in Werftpfuhl verlassen und in eine kleinere Einrichtung nach Potsdam ziehen.
Ab den 50 Jahren war in den Gebäuden ein Kinderheim mit angeschlossener Schule untergebracht. Dieses wurde nach 1990 in Wohngemeinschaften aufgelöst. Die Schule hat heute als Förderschule in Bernau ihren Sitz.
Heute beherbergt das ehemalige „Johannaheim“ die Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein e.V.. Diese führt Seminare der politisch-kulturellen Bildung, Internationale Begegnungen und Großveranstaltungen mit Jugendlichen durch. Die Einrichtung verfügt über 110 Betten, zahlreiche Tagungs- und Freizeiträume und eine umfangreiche technische Ausstattung. Sie steht auch anderen Tagungs- und Freizeitgruppen wie z.B. Chören offen.
Im Jahr 1907 wurde durch den Besitzer des Guts Hirschfelde, Eduard Arnhold, an der alten Zollstation in Werftpfuhl ein Waisenheim für Mädchen eröffnet. Das nach seiner Frau benannte „Johannaheim“ war eine aus eigenen Mitteln Arnholds finanzierte caritative Stiftung. Zum Waisenheim gehörte auch eine eigene Schule, wodurch die bis zu 50 Mädchen des „Johannaheims“ nicht nur in den Genuss von Versorgung und Betreuung, sondern auch von guter Schul- und Berufsausbildung kamen. Besonders begabte "Zöglinge" erhielten sogar einen weiterführenden Schulabschluss.
Die ganze Anlage bringt in ihrem Erscheinungsbild die großzügige Haltung und das caritative Anliegen ihres Stifters zum Ausdruck. Die wohl bekannteste Bewohnerin des „Johannaheims“ ist die spätere Hauptdarstellerin von Fritz Langs Metropolis, Brigitte Helm, die der Regisseur bei einer Privataufführung von Shakespeares Sommernachtstraum auf der Naturbühne in Arnholds Gutspark in Hirschfelde entdeckte.
Die Inflation in den 20er Jahren zerstörte die finanzielle Grundlage der Arnhold'schen Stiftung und nach Arnholds Tod, musste das Waisenheim 1929 das Johannaheim in Werftpfuhl verlassen und in eine kleinere Einrichtung nach Potsdam ziehen.
Ab den 50 Jahren war in den Gebäuden ein Kinderheim mit angeschlossener Schule untergebracht. Dieses wurde nach 1990 in Wohngemeinschaften aufgelöst. Die Schule hat heute als Förderschule in Bernau ihren Sitz.
Heute beherbergt das ehemalige „Johannaheim“ die Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein e.V.. Diese führt Seminare der politisch-kulturellen Bildung, Internationale Begegnungen und Großveranstaltungen mit Jugendlichen durch. Die Einrichtung verfügt über 110 Betten, zahlreiche Tagungs- und Freizeiträume und eine umfangreiche technische Ausstattung. Sie steht auch anderen Tagungs- und Freizeitgruppen wie z.B. Chören offen.



