SekundÀre Navigation

  • Willkommen
  • Stadtverwaltung
  • Ratsinformation
  • Wahlen/Abstimmungen
  • Einrichtungen
  • Feuerwehr
  • Gesundheitsdienste
  • Veranstaltungen
  • Vereine
  • Tourismus
  • Geschichte
    • Hirschfelde
    • Krummensee
    • Schönfeld
    • Seefeld-Löhme
    • Tiefensee
    • Weesow
      • Goldschmiede
    • Werneuchen
    • Willmersdorf
  • Ansichten
  • Leben in Werneuchen
  • Wirtschaft
  • Partnerstädte
  • Nützliches
  • Kontakt
  • Anfahrt / Stadtplan
  • Impressum

Container-Bereich



Pressespiegel

Neuer Anlauf für Biogas-Anlage
Warten auf Feuerwehr-Führerschein
Spargel frisch auf den Tisch
PS-starke Traktoren starten durch
Wohnprojekt auf dem Hof

Amtsblatt für die Stadt Werneuchen

Details
aktuelles Amtsblatt Ausgabe Nr. 4/2012 vom 16.05.2012

wetter.de Wetter-Widget
Wetterdaten werden geladen
Wetter Werneuchen www.wetter.de


Content-Bereich

Diese Seite drucken

Goldschmiede

Auszug Oberbarnimer Goldschmiede
Von Rudolf Schmidt

Etwa 800 Jahre vor Christi Geburt gab es im Oberbarnim schon Goldschmiede. Was sie geschaffen haben, offenbarte ein Fund, der am 16. Mai 1913 auf dem „heiligen Lande“ auf Messingwerk (Finow) beim Ausschachten einer Baugrube für ein neues Arbeiterwohnhaus gemacht wurde. In einem hohen Tontopf mit einem leicht zu verschließenden Ösendeckel fand sich der goldene Schatz, dessen Gewicht nicht weniger als fünf Pfund betrug. Das Schönste waren die acht köstlichen Trinkschalen, die kleineren in die größeren gestellt; der verbliebene Raum war sorgsam gefüllt mit zusammengebündelten Golddrahtspiralen, im ganzen über 60. Dazu kamen teils ganz, teils bruchstückhafte Hals- und Armbänder und schließlich einige Stücke Rohgold: ein ganzer Barren, ein paar Stücke von solchen und ein sog. Schmelzkönig, d. h. der aus dem Tiegel herausgeschlagene untere Teil. Der Schmelzkönig sagt uns, dass wir es mit heimischen Erzeugnissen zu tun haben – und so können wir Oberbarnimer mit Stolz feststellen, dass die älteste märkische Goldschmiede im Oberbarnimer Land gestanden hat.
Über die Bedeutung dieses 78 Stücke umfassenden Schatzes werden sich die Gelehrten nie ganz einig werden. Ob der Schatz oder wenigstens die Schalen kultischen Zwecken dienten – oder ob es sich um den Hausschatz eines germanischen Großen handelte, wer vermöchte dies mit Sicherheit jemals festzustellen. Uns interessiert hier vor allem die feine künstlerische Goldschmiedearbeit, namentlich der bewundernswerten acht Goldschalen. Sie sind wie neu, wie eben aus der Werkstatt des Goldschmiedes gekommen. Die papierdünnen Schalen zeigen eine köstliche Ornamentik, Motive alter nordischer Herkunft. Spiralen und Sternzierrat, Schnur- und Flechtverzierungen: alles ist zu prächtiger, hochkünstlerischer Arbeit vereint. Welche Geduldsarbeit! Ein rundes Stück Goldblech ganz dünn auszuhämmern und zu glätten, dann wohl über einen Holzkern zu schlagen und mit Bunzen zu verzieren – alles in seltenster Harmonie und Feinheit. Kein noch so großer Künstler könnte es heute schöner machen, trotzdem ihm doch ganz andere Werkzeuge und Hilfsmittel zur Verfügung stehen.
Aus der vorgeschichtlichen Zeit müssen wir nun in die geschichtliche hinüberwechseln. Weit mehr als 2000 Jahre später erfahren wir wieder etwas über heimische Goldschmiede. …
Ein bemerkenswerter Künstler in seinem Fache war der Mühlmeistersohn Christian Ludwig Pintsch aus Weesow, der 1738 den Bürgereid in Berlin leistete und der es bis zum Altermann der dortigen Goldschmiedezunft brachte. Einige seiner schönsten und kostbarsten Arbeiten haben sich erhalten, ein hochkünstlerisches Erzeugnis seiner kunstfertigen Hand zeigt unsere Abbildung. …


Oberbarnimer Kreiskalender 1933 – Kreisarchiv Barnim

Druckversion anzeigen



Footer-Bereich

CITYWERK 2012
Sie befinden sich hier:
  • >Geschichte
    • >Weesow
      • >Goldschmiede


Zum Anfang der Seite