Aus dem alten Werneuchen
Aus dem alten Werneuchen 1
Vom alten Werneuchen gibt es nicht viel Bilder, umso erfreulicher ist es, dass unser unten vorgeführtes sich in die Jetztzeit hinübergerettet hat. Es vermittelt uns einen Blick auf einen Teil des Ortes, wie er im Jahre 1849 sich vom sogenannten Steinitz – einem Flurteil, der hinter dem jetzigen Friedhof liegt – aus repräsentierte. Die im Vordergrund rechts stehende alte Windmühle gehört heute dem Müllermeister Franz Thürling. Links im Hintergrund ist der Turm der alten Kirche zu sehen, der im Jahre 1874 abgerissen wurde. Das hübsche malerische Bild ist die Nachzeichnung einer alten verblassten Kupferplatte aus dem älteren Besitz der heute Kirschbaumschen Wirtschaft; nachgezeichnet von H. C. Schmalle in Berlin.
Oberbarnimer Kreiskalender 1926 – Kreisarchiv Barnim
Aus dem alten Werneuchen 2
Unsere Kalenderfreunde finden hier das Bild eines interessanten Haustyps aus dem alten Werneuchen: ein Doppelwohnhaus, Front nach der Straße „Am Platz“, Fachwerk aus Lehmstaken und Holz. Besitzer des Hauses waren die Eltern des Bäckermeisters Maasch und der verstorbene Schlossermeister Vieth, der im Hinterhause nach der Berliner Straße eine Schlosserei betrieb. Letzteres wurde 1885 abgerissen und an dessen Stelle der Gasthof „Deutsche Bierhalle“ von dem früheren Pächter des Schützenhauses Dietrich, gebaut. Die eine Hälfte des Hauses ging durch Kauf an Gastwirt Büttner über, der zusammen mit Maasch das alte Haus im Februar 1889 abgerissen hat. Das Haus gehörte zu den wenigen zweistöckigen Häusern des alten Werneuchen und war kurz nach 1800, nachdem das alte durch Feuer vernichtet war, erbaut worden. Es war der Typ des märkischen Kleinbürgerhauses, das, wenn es auch durch spätere Um – und Ausbauten ein verändertes, vielleicht etwas gedrücktes Aussehen erhielt, doch in seiner ersten, geschmackvollen Anlage noch genau erkennbar ist.
-dt.
Oberbarnimer Kalender 1927 – Kreisarchiv Barnim
Vom alten Werneuchen gibt es nicht viel Bilder, umso erfreulicher ist es, dass unser unten vorgeführtes sich in die Jetztzeit hinübergerettet hat. Es vermittelt uns einen Blick auf einen Teil des Ortes, wie er im Jahre 1849 sich vom sogenannten Steinitz – einem Flurteil, der hinter dem jetzigen Friedhof liegt – aus repräsentierte. Die im Vordergrund rechts stehende alte Windmühle gehört heute dem Müllermeister Franz Thürling. Links im Hintergrund ist der Turm der alten Kirche zu sehen, der im Jahre 1874 abgerissen wurde. Das hübsche malerische Bild ist die Nachzeichnung einer alten verblassten Kupferplatte aus dem älteren Besitz der heute Kirschbaumschen Wirtschaft; nachgezeichnet von H. C. Schmalle in Berlin.
Oberbarnimer Kreiskalender 1926 – Kreisarchiv Barnim
Aus dem alten Werneuchen 2
Unsere Kalenderfreunde finden hier das Bild eines interessanten Haustyps aus dem alten Werneuchen: ein Doppelwohnhaus, Front nach der Straße „Am Platz“, Fachwerk aus Lehmstaken und Holz. Besitzer des Hauses waren die Eltern des Bäckermeisters Maasch und der verstorbene Schlossermeister Vieth, der im Hinterhause nach der Berliner Straße eine Schlosserei betrieb. Letzteres wurde 1885 abgerissen und an dessen Stelle der Gasthof „Deutsche Bierhalle“ von dem früheren Pächter des Schützenhauses Dietrich, gebaut. Die eine Hälfte des Hauses ging durch Kauf an Gastwirt Büttner über, der zusammen mit Maasch das alte Haus im Februar 1889 abgerissen hat. Das Haus gehörte zu den wenigen zweistöckigen Häusern des alten Werneuchen und war kurz nach 1800, nachdem das alte durch Feuer vernichtet war, erbaut worden. Es war der Typ des märkischen Kleinbürgerhauses, das, wenn es auch durch spätere Um – und Ausbauten ein verändertes, vielleicht etwas gedrücktes Aussehen erhielt, doch in seiner ersten, geschmackvollen Anlage noch genau erkennbar ist.
-dt.
Oberbarnimer Kalender 1927 – Kreisarchiv Barnim



